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Samstag, 13. Oktober 2012

Himmlisches Arbeiten

Was meine Arbeit angeht, hatte ich richtig richtig viel Glück:
Ich weiß mittlerweile recht gut, was ich wahnsinnig gerne mache und gut kann, 
und genau das darf ich jeden Tag tun.
Ich lese beruflich Bücher, die ich auch privat nach Feierabend lesen würde.
Ich "muss" fast täglich Musik hören und darüber nachdenken.
Überhaupt: Nachdenken! Dafür werde ich zu einem Großteil bezahlt.

Eigentlich fällt mir das jeden Tag auf, wenn ich die großen Türen zum großen Haus aufschiebe, 
in dem mein Büro ist: Dass ich hier sehr richtig bin und eigentlich 
(zumindest fühlt sich's im Moment so an) gar nicht mehr weg will.

Daher macht es auch nüscht, dass mein Blick in den wundervoll blauen sonnigen Herbsthimmel heute durch die Fensterscheiben meines Büros geht...

Ein lieber Gruß an die Raumfee, die jeden Samstag Himmelsblicke sammelt,
und an Euch alle da draußen!
Lasst es krachen :-)

Stefanie


EDIT: 
Lustig, mir gefällt der Blick aus meinem Bürofenster offensichtlich so gut, dass ich das schon mal fotografiert und Euch *hier* gezeigt habe....nun ja, jetzt könnt Ihr Euch vorstellen, was ich oft im Büro mache - verträumt aus dem Fenster starren, *hüstel*

Donnerstag, 29. März 2012

Eigentlich...

...bin ich ja zum Arbeiten hier.
                 Und das tu ich auch (trotz eines ganz ordentlichen Schnupfens)


Zum Beispiel hier,
im Archiv:



Wie angekündigt warteten tatsächlich
22 Boxen mit Schriftverkehr auf mich...



...und 32 (zwei-und-dreißig!!) Boxen mit Noten, davon der allergrößte Teil unedierte Handschriften.

Ich im Paradies, sag ich da nur!



Dann war ich noch im Stadtmuseum, meine Abteilung ist in einer ehemaligen Gerberei in der Innenstadt untergebracht.





Da im Moment kaum Touristen
unterwegs sind, musste ich
klingeln und hatte dann
die komplette Ausstellung für
mich allein.


(erst musste sogar
das Licht angeknipst
werden, hihi)













Viel Zeit habe ich auch noch in der
Bibliothek verbracht,
dem "Tudásközpont"....




Ich war schon richtig gerührt: man hatte mich bereits erwartet und sämtliche angeforderten Bücher und Mikrofilme vorbereitet...
....zum Teil waren die
betreffenden Seiten
mit Zettelchen markiert,
so dass ich nur noch
aufschlagen musste
- großartig!





Dieses "Folterinstrument" - ein altes deutsches Fabrikat übrigens - war aber auch
hier nicht vermeidbar


Ich kann nichts dafür, nach kürzester Zeit wird mir
schwindlig und ich brauche eine Pause.


Und Außerdem:

Alle Wissenschaft ist nichts auf leeren Magen:

und weil man hier sehr gut essen gehen kann,
tu ich jetzt genau das:
Essen gehen!!!


Guten Appetit
und liebe Grüße,
Stefanie 



P.S.: Bei diesem Fundstück habe ich Heimweh bekommen :-)