Mittwoch, 17. September 2014

me made mittwoch #50: Herbstkleid (Burda 6/2008 #108)

Wie schön, es geht wieder los mit dem mittwöchlichen Reigen selbstgeschniederter Kleidung! Vermisst habe ich ihn, den me made mittwoch, mit den vielen Anregungen zum Lesen und Anschauen und Auch-Nähen-Wollen...Schön, liebes MMM-Team, dass es weitergeht und danke für Eure Mühe!

Passend zum meteorologischen Herbstanfang habe ich mir ein Herbstkleid genäht:
Den Schnitt, der schon letzten Sommer einige schöne Male genäht wurde (hier und hier zum Beispiel) mag ich und wenn es mir gelingt, lange Ärmel dranzubasteln, wird es bestimmt noch einen Nachfolger für kühlere Temperaturen geben.

Die Abnäher springen bei diesem Schnitt auf, was sicher nicht der Figurschmeichler schlechthin ist. 
Dennoch gefällt mir dieses Detail gut...

Hier der Stoff aus der Nähe - über die Knöpfe freue ich mich, die passen perfekt, gell?

Schnitt: Burda 6/2008, als Bluse schon einmal genäht und hier darüber gebloggt.
Stoff: Patchwork-Baumwolle, daher etwas steif und knitterig, aber sehr angenehm zu tragen.
Modifikationen
- FBA (hier sehr schön erklärt), das heißt in diesem Fall musste ein seitlicher Abnäher ergänzt werden. 
- Die aufspringenden Falten vorne und hinten musste ich wie bei der Bluse ziemlich anpassen 
- den seitlichen Gummizug habe ich komplett weggelassen, wodurch das Kleid in der Taille dann etwas zu weit wurde und ich am Rücken zwei weitere aufspringende Abnäher (nennt man die so?) eingefügt habe.
- Rundhalsausschnitt statt Hemdenkragen.
Die Ärmel sind ganz interessant bei diesem Schnitt, da das Armloch ganz anders geformt ist - die Schulter ist schmäler, das heißt, der Ärmel setzt nicht ungefähr an der Armkugel an, sondern fast mittig auf der Schulter. Daher braucht der Ärmel mehr Weite, damit man den Arm noch bewegen kann, die dann am Ärmelsaum wieder zusammengefasst wird. So ergibt sich die leicht gepuffte Form und ungepuffte Ärmel einzusetzen ist daher gar nicht so einfach möglich: Ich bin mittlerweile schon beim dritten (!) Probeteil...
Fazit: Gerne nochmal, wenn der Schnitt mit anderen (langen, ungepufften) Ärmeln funktioniert.

Viele weitere schon herbstliche und noch sommerliche Kleidungsstücke versammeln sich heute wieder auf dem MMM-Blog!

Liebe Grüße,
Stefanie

Montag, 15. September 2014

Genähtes für das Mini-Mädchen III

Babysachen nähen ist schon was Tolles - recht schnell fertig und so süß sind sie, diese winzigen Teilchen!

Nachdem mir diese beiden Blusen für das Baby-Mädchen nach einem älteren Ottobre-Schnitt (4/2011) so gut gefielen, habe ich aus einem Reststoff von diesem Schwangerschaftskleid eine weitere Bluse genäht. 
Nein, stimmt nicht, ZWEI weitere:

Die eine Bluse für Fräulein K. die andere für Fräulein I., die wenige Wochen vor Fräulein K. auf die Welt kam, nun aber fast schon rausgewachsen sein dürfte (mei oh mei, wie schnell das doch immer geht!!!). 

Hier ein paar Details:

Und hier Fräulein K. in Aktion - zu schnell am Strampeln für den Fotoapparat...


Liebe Grüße an Fräulein Rohmilch und an alle, die hier vorbeigucken!
Stefanie

Sonntag, 14. September 2014

Herbstquilt Sew Along: 2. Treffen

Heute sammelt Marja Katz Ideen zur Stoffauswahl der geplanten Herbstquilts.
Bei mir steht vor allem Resteverwertung an und ich hoffe, dass sich in der Kiste mit den Stoffresten genug findet.
Der Quilt soll vor allem in Blautönen gehalten und das Muster aus Dreiecken zusammengesetzt werden, die aus vielen unterschiedlich breiten Stoffstreifen bestehen (hier habe ich Anregung und Anleitung gefunden). Sollte ich dann doch noch Stoff nachkaufen müssen, dürfte das bei meinem Muster kein Problem sein, da ohnehin alle Stoffe bunt durcheinander kombiniert werden.

Ich bin auf jeden Fall ganz froh, dass ich mich für Stoffresteverwertung entschieden habe, da ich diesen Herbst wenig Zeit habe - bei Marja, die eine wunderschöne Stoffauswahl getroffen hat, konnte ich erahnen, dass es nämlich gar nicht ohne ist, den Stoffbedarf auszurechnen, wenn man ein exaktes Muster plant...




Ein erster Testlauf hat schon viel Spaß gemacht, da sich die Streifen so schnell aneinandernähen lassen, die Nahtzugaben einfach in eine Richtung gebügelt werden und vor allem einigermaßen wenig Rest vom Zuschnitt der Dreiecke übrigbleibt.

Gut für meine derzeitige Arbeitsweise ist auch, dass die Dreiecke nach und nach entstehen können und man nicht den gesamten Zuschnitt auf einmal planen und machen muss...

Nun geht es daran, ein Muster festzulegen. Eigentlich wollte ich abwechselnd blaufarbige und weißgrundige Dreiecke im Wechsel zu Reihen aneinandernähen. Man kann mit diesen Dreiecken aber auch anders sehr schön spielen. Ich muss wohl noch einige weitere Testdreiecke auch in der kontrastierenden Farbgebung nähen, um eine Entscheidung treffen zu können. Unsicher bin ich auch, ob die Stoffstreifen auf den Dreiecken die gleiche Richtung haben sollen und ob ich doch lieber gleichschenklige Dreiecke machen soll, was dann ja wieder ganz andere Muster ermöglicht....Schwierig!

Beim nächsten Termin am 21. September sehe ich dann hoffentlich klarer...

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Stefanie


Nachtrag:

Dank eines Regenspazierganges von Herrn A. und Herrn B. und eines langen Vormittagsschlafes von Fräulein K. sind jetzt noch ein paar helle Testdreiecke entstanden und auch ein paar neue Musterüberlegungen angestellt...


Hier erst mal die Stoffzusammenstellung für die hellen Dreiecke und für die dunklen. Entgegen meiner Erwartungen muss ich wohl doch noch Stoffe dazukaufen, da ich dieses Farbschema (das mir sehr sehr gut gefällt, hach!) beibehalten möchte, in diesen Farben aber nicht genügend vorhanden ist.
Naja. Es gibt Schlimmeres, als ein Stoffkauf :-)

Diese Auswahl an Mustern gefällt mir schon mal sehr gut - ich glaube, das wird eine feine Sache!!!
Ich denke, dass ich letztlich das obere Muster nehmen werde - aus den Dreiecken Quadrate zu nähen, wie bei Muster 2 und 3 gefällt mir nicht so gut...Was meint Ihr?

...und hier ein zusammengetackertes Teststück. Oh man ist das unregelmäßig (sieht man auf dem Foto kaum, aber in Echt - au weia)!! MERKE: Ich muss wirklich wirklich jedes Stück gut bügeln, dann die Ränder trimmen und ordentlich langsam zusammennähen...


Sicher bin ich mir nach diesem Teststück nun nicht mehr, ob ich nicht doch besser größere Dreiecke nehme - ich vergesse immer, die Nahtzugabe abzuziehen und so, wie es jetzt ist, werden die Dreiecke doch recht klein (sie sind so groß wie ein kleines Geodreieck). Mal sehen...

Liebe Grüße,
Stefanie

Dienstag, 9. September 2014

Fertiger Baby-Quilt und neues Herbstquilt-Projekt.

Er ist fertig und wird schon fleißig belegen und bestrampelt, der Baby-Krabbeldeckenquilt!

So sah das Top aus vor dem Zusammennähen:


Eingefasst habe ich die Decke mit gelbem Schrägband

Für die Ecken habe ich hier bei cracy mom quilts ein tolles Tutorial gefunden (in ihrem Blog gibt es übrigens noch mehr tolle Anleitungen...).

Die Rückseite ist eine lila Fließdecke:


Und hier sieht man das gute Stück in voller Pracht:

 Leider sieht man auch, dass es hier und da beult und zieht, auch hinten gut zu bemerken. 


Macht aber nichts, Übung macht ja bekanntlich den Meister und ein neues Projekt ist schon in Planung:

Marja organisiert einen Herbstquilt Sew Along und da ich als nächstes einen Quilt für Herrn B. nähen möchte, mache ich gerne mit. Es soll eine richtig große Decke werden als Bettüberwurf - mir graut schon vor dem Quilten dieser Stoffmassen mit meiner Maschine....

Dreiecke sollen es werden nach dieser Anleitung von crazy mom quilts. Das Muster ist gut zum Resteverwerten und Stoffreste habe ich wirklich ziemlich viele...

Die Farben sollen vor allem blau, grün, türkis mit winzigen Akzenten in rot und lila sein. Ich bin nur noch nicht sicher, ob die Decke komplett blau gehalten wird oder ob sich je ein blaufarbiges und ein weißes Dreieck abwechseln sollen. Wenn Letzteres, sollen blaue und weiße Dreiecke regelmäßig erscheinen oder zufällig? Ich nähe jetzt mal ein paar Testdreiecke, vielleicht sehe ich dann mehr...

Und Anregungen holte ich mir jetzt erst mal bei Marja, wo es noch mehr Quiltvorhaben zu bestaunen gibt.

Liebe Grüße,
Stefanie

Donnerstag, 4. September 2014

Ein Babydecken-Quilt für Fräulein K.

Ich kann es nicht wirklich gut: Quilten.
Weil ich viel zu schnell und zu wenig exakt nähe, man für einen richtigen Quilt aber Zeit, ruhige Finger und ganz viel Genauigkeit braucht (also keine Nahtzugabe Pi mal Daumen...). Und so sind meine beiden bisherigen Quilt-Projekte (diese Krabbeldecke und jene Kindergartendecke) auch ein klein wenig schief und schepps geraten, wenn man mit geübtem Quilterblick hinguckt :-)
Macht aber nichts: Weil es ab und zu ziemlich viel Spaß macht, kleine Stofffitzelchen aneinander zu nähen, soll es nun auch eine Krabbeldecke für Fräulein K. geben:

Die Farben sind vor allem Türkis mit ein paar Akzenten in gelb und rot.
Das Top besteht aus Quadraten - großen (ca. 10x10cm) und kleinen, die zu viert je ein großes ergeben. 

Eine ganze Menge kam da zusammen...
Die Stoffe sind zum größte Teil Bettwäsche aus Baumwolle, normale Quiltstoffe und Reste vom geliebten Sommer-Schiffchenkleid.

 ...mittlerweile ist die Decke sogar schon fertig und wird auf dem Blog bald gezeigt (sobald das Wetter etwas sonnigere Fotos zulässt...)!


Weil ich immer noch enorme Mengen an Stoffresten habe, ist der nächste Quilt schon geplant: 
Diesmal in richtig groß als Bettüberwurf für Herrn B. 
Wie gut, dass Marja Katz einen Herbstquilt Sew Along plant. 
Ich bin gerne dabei, denn so ein größeres Projekt erfordert sicher mehr Durchhaltevermögen und da ist ein Sew Along genau der richtige Ansporn...

Liebe Grüße,
Stefanie